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Aufgaben des Betreuten Wohnens:
Entsprechend den seit 1975 in der Psychiatrie-Enquete
und den folgenden Empfehlungen der Expertenkommission formulierten
Zielen und Erwartungen an Gemeindepsychiatrie bietet der
Kölner Verein für Rehabilitation e.V. seit Ende
der 70er Jahre betreute Wohnplätze an. Seit 1983 wird
das Angebot "Betreutes Wohnen" (im weiteren Text
kurz BeWo) aus öffentlichen Mitteln und seit Januar
2004 ausschließlich über den Landschaftsverband
Rheinland (LVR) finanziert.
1989 wurde in Köln-Ehrenfeld das erste Sozialpsychiatrische
Zentrum in gemeinsamer Trägerschaft vom Kölner
Verein für Rehabilitation e.V. und der Stadt Köln
eröffnet. Grundgedanke bei der Einrichtung der Sozialpsychiatrischen
Zentren (SPZ) ist die möglichst wohnortnahe Versorgung
der psychisch kranken Bürger eines Stadtbezirkes.
Aufgrund seiner flexiblen Angebote ist das Betreute Wohnen
in der Lage, Menschen mit seelischen Erkrankungen und Störungen
Unterstützung in ihrem Lebensumfeld zu leisten und
ihnen damit ein würdiges und integriertes Leben in
der Gemeinde zu ermöglichen. Damit stellt das Betreute
Wohnen ein wichtiges Element des bestehenden ambulanten
Versorgungssystems für psychisch kranke Menschen dar.
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